Flughafen Innsbruck...
Die Klassen 6a und 6b kurz vor dem „take-off“ am Flughafen Innsbruck.
Unsere zwei sechsten Klassen durften an den ersten, nach der Corona Pause wieder stattfindenden Führungen am Flughafen Innsbruck teilnehmen.
Die 6b startete am frühen Morgen mit der ÖBB Richtung Innsbruck, um pünktlich am Flughafen zu sein, die 6a folgte zeitlich versetzt nach, da die Führungen pro Klasse angeboten wurden, damit die Gruppengröße nicht allzu groß ist und man alles gut sehen kann.
Am Flughafen angekommen ging es zuerst einmal in die Abflughalle, wo wir erste allgemeine Informationen über den Flughafen erhielten und wo uns das Prozedere des Check-ins genauestens erklärt wurde. Nach der Sicherheitskontrolle bekamen wir unsere Besucherausweise um in den Bereich der General Aviation/Operations (Flugbüro) zu gelangen, wo wir uns sogar im „VIP-Bereich“ aufhalten durften; interessant, wer da schon aller war…. jetzt sogar auch wir!!
Nach genauen Erläuterungen, was die Damen und Herren hier alles zu tun haben, welch Kosten die abfliegenden Passagiere bzw. Besitzer diverser Jets zu begleichen haben, wie die Beladung und Auslastung der Flugzeuge zu erfolgen hat bzw. auf was man alles achten muss, damit es bei den Starts keine Probleme gibt, auch wo und wie man seine Haustiere mit auf Reisen nehmen kann, ging es hinaus auf das Vorfeld. Obwohl an Tagen, an denen Führungen für Schulklassen angeboten werden, eher wenig Flugbetrieb herrscht standen doch ein paar Privatjets da und wir konnten ein Flugzeug beobachten, das gerade Vermessungsflüge durchführte. Wir bekamen auch „air-side“ wieder viele Informationen. Dann ging es vorbei am Zollbereich und wir sahen all die unterschiedlichen Fahrzeuge, die es benötigt, um ein Flugzeug zu beladen, zu steuern, etc. (Groundpower, Push-back, Gangway, Follow-me, etc)
Dann wurden wir vom diensthabenden Rampmeister empfangen und wir durften zu und sogar in die Fahrzeuge der Betriebsfeuerwehr des Flughafens, was besonders interessant war. Ganz besonders die zwei Panther hatten es uns angetan. In weiterer Folge bekamen wir aber auch noch die diversen, sehr imposanten Räumgeräte zu sehen, die es besonders im Winter braucht um einen reibungslosen, sicheren Arbeitsbetrieb zu gewährleisten, denn die Wintersaison ist die wichtigste Einnahmequelle und nicht nur für die Tiroler Wirtschaft sehr lohnend, denn Passagiere aus den Niederlanden, Ukraine, Russland (vor der Zeit des „Ukraine-Russland-Konflikts“), Irland, Großbritannien, Skandinavien, reisen teilweise auch weiter nach Italien und in die Schweiz. Die Lande- und Parkmöglichkeiten auf dem Vorfeld sind zur Gänze ausgelastet, die einzige Möglichkeit noch weiter zu wachsen, ist die, auf größere Flugzeuge mit höherer Passagierzahl umzusteigen.
Zum Schluss ging es dann in den Ankunftsbereich, wo uns das Prozedere erklärt wurde, was hier passiert und was der Passagier tun muss/kann, wenn es Probleme mit dem Gepäck gibt.
Leider „landeten“ wir wieder in der Ankunftshalle des Flughafens Innsbruck, von wo es wieder mit dem Zug retour nach Zams und in die Schule ging.
Wie heißt es so schön: „über den Wolken muss die Freiheit grenzenlos sein!“