Theatererlebnis der besonderen Art

Mit der mobilen Produktion „Patricks Trick“ von Kristo Sagor waren am 5. bzw. 6.11. zwei Schauspieler des Tiroler Landestheaters zu Gast an der NPMS Zams.

Erzählt wurde die Geschichte des elfjährigen Patrick, der sich einen großen Bruder wünscht. Beim Belauschen der Eltern erfährt, dass er einen behinderten Bruder bekommen wird. Das stellt Patrick vor viele Fragen und er macht sich wagemutig auf die Suche nach Antworten. Dabei muss er oft über seinen Schatten springen, aber er ist nicht alleine. Sein ungeborener Bruder steht ihm zur Seite. Am Ende erkennt er, dass er keinen großen Bruder bekommt, aber einer wird.

Die beiden Schauspieler Gerhard Kasal und Fabian Schiffkorn verkörperten eindrucksvoll sämtliche Rollen des Stückes. Neben einigen Szenen, die für Heiterkeit sorgten, regte das Gesehene aber auch sehr zum Nachdenken an.

Im Anschluss an das Stück bestand noch die Gelegenheit an die Dramaturgin und die zwei Schauspieler Fragen zu stellen, die von den Schülerinnen gerne genutzt wurde.

 

Bericht aus der 4. Klasse:

Schauspielkunst im Klassenzimmer der 4. Klasse

Oktober 2015. Die PNMS Zams durfte das Stück Patricks Trick besuchen – oder besser gesagt: Das Stück hat sie besucht. Das publikumsbezogene Rollenspiel wurde nämlich in einem Klassenraum aufgeführt.

Das Stück Patricks Trick behandelt eine ernste Thematik - Behinderung.

Durch die Art der Inszenierung der Rollen und des Inhaltes war das Publikum neugierig. Das Stück war unterhaltsam und regte auch zum Nachdenken an.

Zitate wie ,,Nur weil es dein bester Freund ist, ist es noch lange kein guter Freund“, und ,,Man ist nicht behindert, man WIRD behindert“ verfolgen sowohl Schülerinnen als auch Lehrer noch länger.

Zum Inhalt des Stücks: Als der elfjährige Patrick ein Gespräch zwischen seinen Eltern belauscht, erfährt er, dass er einen kleinen Bruder bekommen wird, der allerdings aufgrund einer Behinderung vielleicht nicht sprechen kann. Dies veranlasst ihn dazu, sich den Rat anderer Menschen einzuholen. Seiner Vorfreude ist es zu verdanken, dass er regelmäßig die Stimme seines ungeborenen Bruders in seinem Kopf hört.

Nachdem sein kleiner Bruder das Licht der Welt erblickt, machen die beiden Geschwister jeden Tag Sprechübungen, damit eine wortreiche Zukunft vor ihnen liegt.

Unser Feedback: Besonders beeindruckend war, dass die Schauspieler zu zweit mehr als zehn Rollen verkörperten. Mithilfe banaler Dinge, wie dem Verändern von einem Kleidungsstück, wurde deutlich, welche Person gerade dargestellt wurde.

Vom Besuch der Profis angeregt, werden die Schülerinnen versuchen, den einen oder anderen Trick der Schauspieler bei szenischen Spielen zu übernehmen.

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