Gründonnerstag

Der Gründonnerstag naht, die Stunden, an denen Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl feiert. „Das ist mein Leib – für Euch gegeben. Das ist mein Blut – für Euch vergossen.“ - so interpretiert Jesus sein ganzes Leben. Es war ein einziges Für-Sein, das auch den Konflikt mit jenen nicht scheute, die sich in ihrer zur Schau getragenen Frömmigkeit und Machtbesessenheit erkannt sahen und die sich in ihrer Anmaßung, Gottes-Diener zu sein, infrage gestellt fühlten. „Tut dies zu meinem Gedächtnis“, sagte er noch – und im Evangelium nach Johannes wäscht er seinen Jüngern sogar die Füße.
Es sind dies eindrückliche Zeichen vom Ende der Herrschaft von Menschen über Menschen. Jesus machte sichtbar, Gott will uns dienen – auf dass „wir das Leben haben – und es in Fülle haben“. Wo wir füreinander leben, wird Gottes Reich erfahrbar, dort geschieht Auferstehung schon in diesem Leben. Liebe ist der einzige Weg zu dieser Auferstehung in dieses und ins ewige Leben.
Dieses Kunstwerk ist Symbol für die Mitte unseres Glaubens.