Exkursion Dachau
EXKURSION NACH DACHAU
Teilnehmerinnen: SchülerInnen der 3a und 3b – Klassen, Bakip
Begleitlehrer: Mag. Julian Ortner, Mag. Christine Ruetz-Theiner
In der letzten Maiwoche unternahmen wir unsere Exkursion nach Dachau mit insgesamt 46 Schülern und Schülerinnen, die sich alle sehr interessiert zeigten und ein tadelloses Verhalten an den Tag legten.
Wir wurden von zwei ausgezeichneten, ehrenamtlichen Begleiterinnen des pädagogischen Fördervereins Dachau , nämlich Frau Nicole Steng und Frau Luise Ferrero-Heinz, geführt. Die beiden Expertinnen lenkten uns gezielt, einfühlsam und mit großem Engagement durch die KZ-Gedenkstätte Dachau. Wir erhielten individuell und mit persönlichem Detailwissen über den grauenvollen Alltag im Konzentrationslager. Besonders interessant war die Besichtigung des Krematoriums und der Gaskammer.
Die Zeit von 11.00 bis knapp 14.00 Uhr wurde für uns sehr kurz und die Schüler und Schülerinnen haben in dieser Zeit die Leidenswege der Menschen emotional nachvollzogen und bruchstückweise begriffen, was in diesem KZ – der Schule des Schreckens – an Verbrechen, an Bösem und Unvorstellbarem von einem unbarmherzigen diktatorischen System an Unmenschlichkeit ständig und unentwegt verbrochen wurde.
Historische Kurzinformation über Dachau:
Am 22. März 1933, wenige Wochen nachdem Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt worden war, wurde in Dachau ein Konzentrationslager für politische Gefangene errichtet.
Es diente als Modell für alle späteren Konzentrationslager und als „Schule der Gewalt“ für die Männer der SS, unter deren Herrschaft es stand. In den zwölf Jahren des Bestehens wurden hier und in zahlreichen Außenlagern über 200.000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert.
Mehr als 43 000 von ihnen starben.
Am 29. April 1945 befreiten amerikanische Truppen die Überlebenden.