Englisch-Theater

„THE VISIT“

Eine unerwartete Wendung und viel Stoff zum Nachdenken

 

Die 3., 4. und 5. Klassen der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik besuchten am 14. November 2017 das heurige Gastspiel des Vienna’s English Theatre: „The Visit“ von Philip Dart.

Die drei vom Charakter her unterschiedlichen StudentInnen Abby, Jez und Lewis teilen sich in einer Englischen Universitätsstadt eine Wohnung. Abby stammt aus einer Lehrerfamilie, ist wohlerzogen und strukturiert, Jez ist ein attraktiver aber leicht verwöhnter junger Mann aus der Oberschicht, während Lewis, clever und extrovertiert, aus einer nordenglischen Arbeiterfamilie stammt. Trotz ihrer Verschiedenheiten, kommen dir drei gut miteinander aus.

Ihr Studentenleben ist stark von Parties und Liebschaften und geprägt. So kommt es auch, dass die drei offensichtlich etwas angeheiterten WG-Kollegen nach einer Party in ihrer Wohnung noch weiterfeiern wollen. Ihre Trinkspiele und Tanzeinlagen werden aber von einem unerwarteten Besuch (englisch: “visit“) unterbrochen: Detective Teena Whitsom, eine Polizistin, sucht die drei auf. Die Partytiger glauben zuerst, es ginge um eine Beschwerde wegen Lärmbelästigung, doch Detective Whitsom berichtet den dreien von einem ernsteren Vorfall: Am Unicampus wurde der nahezu leblose Körper einer jungen Frau gefunden – Selbstmordversuch. Ihre Identität ist unbekannt – sie hatte lediglich eine Selbstmordnotiz, unterschrieben mit einem username, bei sich. Die vermeintliche Studentin lebt - und befindet sich nun auf der Intensivstation. Die Ermittler versuchen nun fieberhaft, ihre wahre Identität herauszufinden. Der username führt zu einem blog, den das Opfer offensichtlich seit Jahren führte. Dieser blog enthält Hinweise, dass sowohl Abby und Jez, als auch Lewis – also alle drei WG Bewohner - das Mädchen gekannt haben. Die Stimmung in der WG kippt. Der Detective verhört die drei Mitbewohner der Reihe nach einzeln und nach anfänglichem Abstreiten das Opfer zu kennen, geben alle drei zu, die Frau auf dem Foto zu erkennen. Nicht nur das - es stellt sich schließlich heraus, dass alle drei zum vermeintlichen Selbstmordversuch des Mädchens beigetragen haben sollen. Es erwachen bei allen drei Studenten unschöne Erinnerungen, die ihre dunklen Seiten zum Vorschein bringen. Mobbing, Abtreibung und Drogenhandel stehen im Raum und verbinden die drei Studenten mit dem Mädchen. Die bald eintreffende Nachricht vom Tod der Unbekannten schockiert alle Beteiligten.

Detective Whitsom verlässt darauf eilig die Wohnung und die drei Mitbewohner bleiben fassungslos zurück. Langsam legt sich der erste Schock und die drei finden Unstimmigkeiten. Der Detective hat alle drei einzeln verhört – ob es sich wirklich immer um dieselbe Person auf den Fotos gehandelt hat? Wer war dieser Detective? War sie denn überhaupt Polizistin? Die Verhörmethoden waren doch auch recht eigen… Die drei Studenten kommen letztlich zum Schluss, dass alles nur ein gemeiner Studentenstreich war und wollen erleichtert weiter feiern. Doch dann klingelt Jez’s Handy…

 

Die junge, britische Besetzung (v.l.n.r.): Elizabeth Lowe, Samuel Harris, Simon Robinson, Alice Simone

Quelle: www.facebook.com/ViennasEnglishTheatreSchooltours

Die frische und junge Besetzung an britischen Schauspielern hat es auch dieses Jahr wieder geschafft, unsere SchülerInnen mit viel schauspielerischem Talent zu begeistern. Die Thematik und Art, wie jene vermittelt wurde, traf den Nerv der heutigen Zeit. Wie die Aufführung von unseren SchülerInnen wahrgenommen wurde, zeigen folgende Kommentare:

„Sehr spannend! Von ein auf die andere Minute war der ganze Saal still. Die Geschichte wandelte sich in einen kompletten „Thriller“ (Anonym, 4AB)

„Es waren sehr aktuelle Themen, die gerade Jugendliche betreffen können. Die Schauspieler haben es wirklich sehr gut inszeniert, damit es auch nicht langweilig wurde.“ (Sarah K., 4B)

„Das Theaterstück hat mir sehr gut gefallen. Besonders das offene Ende – so musste jeder nochmal darüber nachdenken. Auch die Schauspieler waren sehr gut“. (Anonym, 3A)

„Lustiger Anfang – spannende, ernste Wendung – und ein genialer Abschluss in den jeder seine eigenen Ideen hineininterpretieren konnte!“ (Chiara, 4B)

Zu Beginn war das Stück lustig, worauf es aber zunehmend immer mitreißender und trauriger wurde. Es war toll so etwas zu sehen und das offene Ende regt zum Nachdenken an“ (Anonym, 4AB)

„Zu Beginn hätte ich nie geglaubt, dass mich dieses anfangs sehr unterhaltsame Stück schlussendlich so zum Nachdenken bringen würde. Viele ernste alltägliche Situationen wurden in einer Stunde auf beste Weise aufgegriffen und verbildlicht“ (Anonym, 4A)

„Ich war sehr überrascht vom Englisch-Theater. Es war spannend und die Schauspieler machten ihre Arbeit ebenfalls gut.“ (Theresa, 3A)

„Ich fand das heurige Theaterstück sehr gut. Für mich war es eines der Besten, da es witzig aber auch sehr ernst und dramatisch war. Auch die Schauspieler haben einen tollen Job gemacht.“ (Anonym, 4AB)

„Mir hat das Theaterstück sehr gut gefallen. Die Schauspieler hatten eine sehr verständliche und laute Aussprache. Das Theaterstück war sehr spannend aufgebaut. Man wurde immer neugieriger wer denn nun der Detective war. Ich finde, man hat die Handlung recht gut verstanden.“ (Vanessa, 4B)

„It was a very nice play and the actors were “super“ in acting. The end was a little bit confusing because of the different roles of the one girl.” (Jana, 3A)

„Mir hat das Theaterstück wirklich gut gefallen. Angefangen hat es sehr fröhlich, die Stimmung wirkte gelassen, bis plötzlich eine Frau auftauchte. Es nahm eine schnelle Wendung und endete irgendwie offen. Mir hat besonders gefallen, dass es von Beginn an spannend und verständlich war.“ (Anonym, 4B)

„Zu Beginn war es sehr lustig. Als die Detektivin dann kam, wurde es immer spannender. Diese Spannung hat sich bis zum Schluss gesteigert. ‚The Visit‘ war wirklich sehr gut und man kam auch gut mit.“ (Carmen, 4B)

„Das Theaterstück war gut zu verstehen, da die Schauspieler gut gespielt haben. Schade war, dass die Schauspieler hin und wieder nicht zu verstehen waren, wegen der lauten Hintergrundmusik oder weil sie manchmal zu schnell gesprochen haben“ (Anonym, 4A)

„Ich mochte, dass sie moderne und auch allgegenwärtige Themen aufgegriffen haben. Das Theaterstück hat jeden einmal zum Nachdenken gebracht was für Konsequenzen Handlungen haben können. Die Themen betreffen uns alle und somit konnten wir dem Ganzen gut folgen“ (Florian, 4B)

„In my opinion the play was easy to understand and well-performed. I liked that the ending gave something to think about, even after the play” (Jana WG, 3A)

„Mir hat gut gefallen, dass die Themen ‚Mobbing, Drogen und Abtreibung‘ angesprochen und ausgeführt wurden und wie die Schauspieler/innen diese dargestellt haben“ (Anonym, 4A)

„Das Stück war etwas kompliziert, da es zwei Handlungen beinhaltete und die Schauspieler/innen sprachen anfangs sehr schnell. Ansonsten war es sehr spannend und nicht schwer zu verstehen.“ (Magdalena, 3A)

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